Amnesty International dokumentierte in einer Studie über die Lage von Arbeitsimmigrantinnen für die Vorbereitung der Fußball-WM 2022 „schockierende Fälle von Zwangsarbeit, Gewalt und Betrug“. Viele Frauen sind mit falschen Versprechungen nach Katar gelockt worden, um dort zu Sieben-Tage-Wochen mit Arbeit fast rund um die Uhr gezwungen zu werden. „Sie sind Opfer eines diskriminierenden Systems, das sie schutzlos Ausbeutung und Missbrauch ausliefert, inklusive Zwangsarbeit und Menschenhandel“, sagte Amnesty-Direktorin Audrey Gaughran. In Katar arbeiteten etwa 84.000 ausländische Frauen, vor allem aus Asien. Die Frauen berichten, sie seien geschlagen und Treppen heruntergestoßen worden und von Vergewaltigungen.